Sonntag, 13. April 2008

2. Aufgabe: Google Tech Talks - E-Learning 2.0 oder nur Content?

Google Tech Talks ist für mich kein e-Learning 2.0, sondern vielmehr das klassische Lernsetting - nur etwas multimedialer gestaltet. Meine Begründung dafür ist, dass es kaum bzw. keine Interaktionen zwischen den Lehrenden und Lernenden gibt (Informationsaustausch, Online-Diskussionen oder Plattformen für Fragen und Antworten usw. existieren nicht.).

Ich finde es allerdings sinnvoll, dass solche Lern-Videos für jeden superleicht und kostenfrei zugänglich sind, man kann sich hier von Experten sicher einiges abschauen (... und dass es sich bei Google definitiv um Experten handelt, steht glaub ich erst gar nicht zur Debatte). Man kann somit lernen wann und wo man will, oder auch nur wenn man gerade schnell irgendeine Info benötigt, um irgendwo weiterarbeiten zu können. Im Unterschied zum Lehrbuch steht jemand "vor mir", der mit Gestik und Mimik erklärt, wie etwas funktioniert.

Da diese Videos meist in Englisch und des öfteren auch eher schwer verständlich sind, wie z.B.: durch Qualität, Dialekt, Schnelligkeit,... muss man zwischendurch auch mal mit etwas Phantasie die unverständlichen Lücken füllen.
Google Tech Talks erlaubt es mir auch nicht, (Zwischen)Fragen zu stellen, wenn ich mich irgendwo trotzdem nicht auskenne, da ich nicht in direkter Interaktion mit dem Lehrenden stehen kann. Als einzige Möglichkeit bleibt mir wahrscheinlich nur, eine e-Mail zu verfassen und darauf zu hoffen, eine Antwort zu bekommen ;)

1 Kommentar:

Eva hat gesagt…

Ich finde auch, dass es sich beim Video von David Mease nicht um E-Learning 2.0 handelt. Wie bereits von dir angeführt findet keinerlei Interaktion zwischen den Lernenden und dem Vortragenden statt, womit die Präsentation dem Frontalunterricht ähnelt.