Was ist Usability?
„Der Begriff Usability [juseybility] stammt aus dem Englischen. Er setzt sich aus zwei Worten zusammen, to use (benutzen) und the ability (die Fähigkeit). Übersetzt wird der Begriff mit Gebrauchstauglichkeit oder aber auch Brauchbarkeit…In der ISO Norm 9241 wird Usability als das Ausmass definiert, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen.“ (Institut für Software-Ergonomie und Usability, 2002)
Vorraussetzung um eine solche Gebrauchstauglichkeit bzw. Brauchbarkeit erreichen zu können, sind noch einige andere Richtlinien berücksichtigt worden, die im Folgenden näher erläutert werden.
C.R.A.P. (Robin Williams & John Tollet)
Contrast (Kontrast)
Um die Lesbarkeit zu erhöhen und eine rasche Fokussierung zu ermöglichen ist es wichtig, die Farbe der Schrift beispielsweise von der Farbe des Hintergrundes klar zu unterscheiden. Wichtigster und häufig verwendeter Kontrast ist schwarz/weiss.
Repetition (Wiederholung)
Mit Wiederholung ist hauptsächlich die Anordnung der Informationen gemeint. Es geht darum, Informationen die zusammen gehören gleich zu formatieren bzw. auszurichten, um kleinere Informationsgruppen zu erzeugen, die für das Auge leichter zu koordinieren sind.
Alignment (Ausrichtung)
Die Art der Ausrichtung spielt ebenfalls eine tragende Rolle. Das Auge sollte nicht unnötig verwirrt werden. Alle Informationen werden auf eine Linie hin ausgerichtet, das heißt, es wird eine zusätzliche, unsichtbare „Linie“ erzeugt.
Proximity (Nähe)
Die Nähe steht in engem Kontext mit der Ausrichtung. Gemeint ist, dass kleinere Informationsgruppen erstellt werden sollen, um die Zusammengehörigkeit einiger Informationen zu unterstreichen. Beispielsweise steht der Untertitel unmittelbar unter dem Haupttitel, das heißt, die Nähe ist somit symbolisiert und der Zusammenhang gewährleistet.
Typographie
„Der Begriff Typographie geht zurück auf die Worte "typos" (Abdruck, Abbild, Form) und "graphein" (schreiben, einritzen). Man versteht darunter die Lehre von der Form und Gestaltung der Schriftzeichen, im weiteren Sinne auch der Gestaltung von Druckwerken durch Texte (und Abbildungen), wodurch eine Überschneidung mit Aufgaben des Layouts erfolgt.“ (http://www.janaszek.de/t/typograph-online.htm)
Es gibt 3 unterschiedliche Arten von Schriften: die serifenlosen Schriften bzw. Groteskschriften, die Serifenschriften und die Schreibschriften. Serifenlose Schriften sind z.B.: Arial oder Tahoma. Serifenschriften erkennt man daran, dass sie an den Buchstaben-Enden kleine „Füßchen“ haben, wie z.B.: Times New Roman oder Sylfaen. Serifenschriften sind bei längeren Texten bzw. Büchern für das Auge leichter zu lesen, da die Buchstaben mehr ineinander fließen.
Faustregel: „Je kleiner die Schrift, desto eher empfiehlt sich der Einsatz einer Serifenschrift. Je größer die Schrift, desto eher empfiehlt sich der Einsatz einer Groteskschrift.“ (Cornelsen: 2002. S. 43)
Die Schreibschriften sollte man nur zu bestimmten PR-Zwecken verwenden und vorsichtig damit umgehen.
Literaturverzeichnis:
Cornelsen, Claudia (2002): Das 1 x 1 der PR. So haben sie mit Public Relations die Nase vorn. 4. Auflage. Freiburg: Haufe
Institut für Software-Ergonomie und Usability (2002). Verfügbar unter: http://www.usability.ch/Deutsch/usab.htm (Stand 2007-10-23).
Janaszek, Ralf (1999-2004): URL: http://www.janaszek.de/t/typograph-online.htm (Stand 2007-11-26)
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1 Kommentar:
Liebe Sylvia,
danke für die Auffrischung von Usability und Design - eine gute Idee für eine Vertiefung.
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